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Kaminer goes Kaukasus

Es ist das Paradies auf Erden: süße Melonen, emsige Bienen, pralle Weintrauben und spottbillige Prada-Taschen von Channel. Das gibt es nur an einem besonderen Ort: dem Kaukasus. Hier lebt die Schwiegermutter von Wladimir Kaminer samt ihrer Familie in Borodinowka an der Steppenstraße, einem Ort der Lebensfreude, Abenteuer und Begegnungen mit einzigartigen Menschen.


Tipp: "Kaminer goes Kaukasus" wird 
am 11. September 2010 um 14:00 
auf dem Kultursender
 Arte gezeigt.



Endlose Weiten, mächtige Berge

Wladmimir Kaminer kennen viele Menschen. Den Kaukasus nur wenige. Und Wladimirs kaukasische Schwiegermutter kennt praktisch niemand, nimmt man die Familie des Schriftstellers und die Einwohner des Dorfes Borodinowka an der Steppenstraße im Bezirk Mineralowodski innerhalb des Bezirks Stawropolsky einmal aus. Das ist höchst bedauerlich, denn sowohl der Kaukasus als auch die Schwiegermutter stecken voller Geschichten. Zum Glück gibt es nun endlich Abhilfe, und neugierige Besucher können in diese fremde Welt eintauchen.

Sie erfahren, wie die russische Volkspost funktioniert, die mit der normalen Post nichts zu tun hat. Man lernt, dass im Kaukasus Melonen als Beeren betrachtet und in männliche und weibliche unterschieden werden. Und natürlich geht es auch um Sitten und Gebräuche, die man kennen sollte, um als Besucher keine bösen Überraschungen zu erleben. Der exotische Appeal dieses Landstrichs blieb auch dem deutschen Fernsehen nicht verborgen, und so zieht Wladimir Kaminer aus, um eine Dokumentation über die Gegend und ihre Bewohner inklusive seiner Schwiegermutter zu drehen. Prompt steht ganz Borodinowka kopf …


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